Willkommen auf der neuen SCROC Website! Schön, dass du da bist.

Warenkorb

5 Gründe für Merinowolle im Sommer

Wandern im Sommer mit Merino Shirts SCROC
Wolle im Sommer?
Ja natürlich!

(Merino)Wolle und Sommer? Was auf den ersten Blick so wenig zusammenpasst, stellt sich bei genauerer Betrachtung als starkes Duo heraus. Merino Sportbekleidung ist optimal für den Sommer geeignet, das Geheimnis verbirgt sich im Wollkleid der Merinoschafe.

5 Gründe für Merinowolle im Sommer

1. Merinowolle schafft eine natürliche Isolationsschicht

Wollfasern sind wahre Multitalente – sie wärmen im Winter und kühlen im Sommer. Wolle ist der Klassiker für den Winter, das ist  viele dank Omas selbstgestrickter Wintersocken bewusst. Die thermoregulierende Eigenschaft der Merinowolle beruht jedoch auf 2 Prinzipien: Zum einen weisen Wollfasern eine natürliche Kräuselung auf und haben eine raue Oberfläche. Die Körperwärme wird in diesen Luftkammern eingeschlossen, die Luft dient als Isolationsschicht und hält im Winter die Kälte ab, im Sommer sorgt sie für angenehme Kühle auf der Haut. Diese großartige Eigenschaft brauchen Merinoschafe, um in der freien Natur zu überleben, denn hier wechseln heiße Tage, kühle Nächte ab.

Das zweite Prinzip der Temperaturregulierung ergibt sich aus auf der Kühlung durch Verdunstung. Merinowolle kann rund 30% ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen – ohne dass du dich dabei unangenehm nass fühlst. An warmen Tagen im Sommer trocknet die Feuchtigkeit schnell, dadurch entsteht erfrischende Verdunstungskälte und du fühlst dich trotz Wolle frisch und angenehm kühl.

2. Merinowolle nimmt große Mengen Feuchtigkeit auf

Wie schon im ersten Punkt beschrieben nimmt Merinowolle etwa 30% des Eigengewichts an Feuchtigkeit auf. Die Wolle nimmt deinen Schweiß auf und speichert ihn im Faserinneren. Die warme Sommerluft lässt die Feuchtigkeit an der Außenseite verdunsten und die oben erwähnte Verdunstungskälte entsteht. Wichtig ist, dass die Textilien einen hohen Anteil an Merinowolle aufweisen, denn je höher der Wollanteil, desto besser die Feuchtigkeitsaufnahme und der Transport nach außen.

Laufen im Sommer Merino Shirt SCROC
Klettern im Sommer Merino Shirt SCROC

3. Merinowolle hält frisch und wirkt antibakteriell

Unser Motto „Brauchst ned woschn noch´n trogn – nur lüftn“ trifft auf die Merinowolle wunderbar zu. Schweiß ist geruchlos, erst bei der Zersetzung durch Bakterien beginnen wir Menschen zu „müffeln“. Merinowollfasern haben eine schuppige Oberfläche, diese macht den Bakterien ein Festsetzen nahezu unmöglich. Im Gegensatz dazu ist die Kunstfaser-Struktur sehr glatt, Bakterien nisten sich leicht ein und wir beginnen unangenehm zu riechen.

Die Merinowolle ist besonders fleißig und bietet zusätzlich einen gewissen Selbstreinigungs-Effekt: Merinowollfasern bestehen aus zwei unterschiedlichen Zelltypen, die sich ständig aneinander reiben. Durch den Reibungsprozess reinigt sich die Faser immer wieder von selbst.

Merinobekleidung kannst du somit mehrere Tage tragen, ohne unangenehm nach Schweiß zu riechen. Hänge deine Produkte nach dem Tragen an die frische Luft – so erfrischst du die Fasern und entfernst Gerüche. Als Faustregel gilt: erst wenn du deine Produkte nicht mehr riechen kannst, dann wasche sie.

4. Merinowolle ist atmungsaktiv

Wir brauchen Raum zum Atmen und genügend Bewegungsfreiheit. Merino Sportbekleidung schränkt uns nicht im natürlichen Bewegungsdrang ein, ist atmungsaktiv und lässt uns unsere Umgebung spüren. Besonders im Sommer ist diese Atmungsaktivität Gold wert: Du spürst von außen die leichte Sommerbrise durch dein Shirt, gleichzeitig findet aber auch deine Körperwärme einen Weg nach draußen und hitzt dich nicht unnötig auf.

5. Merinowolle bietet UV-Schutz

Hast du schon jemals ein Schaf mit Sonnenbrand gesehen? Zum Glück nicht. Die Merinoschafe in Australien weiden den ganzen Tag in der Natur und sind durch die dünne Ozonschicht besonders hoher UV-Strahlung ausgesetzt, dennoch haben sie weder Sonnenbrand noch erleiden sie einen Hitzeschlag. Die Wolle nimmt einen Teil der UV-Strahlung in sich auf und hält sie so vom Schaf fern.

Zum Vergleich: Ein klassisches weißes Baumwoll-Shirt hat einen UPF (Ultraviolet Protection Factor – Lichtschutzfaktor) von 10. Bei Merino Sportbekleidung pendelt sich dieser Wert zwischen 30 und 50 ein. Deine Haut ist somit auch bei weiten Wanderungen an sonnigen Tagen optimal geschützt. Aber Achtung: Trotzdem bei Outdoor-Aktivitäten nicht auf den Sonnenschutz vergessen, um auch an unbekleideten Stellen keinen Sonnenbrand zu riskieren!